Dr. Christos Pantazis und der Arbeitskreis „Soziales“ besuchen das „Elternhaus an der Universitätskinderklinik Göttingen“

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Soziales“ der SPD-Landtagsfraktion besuchte Dr. Christos Pantazis jüngst das „Elternhaus an der Universitätskinderklinik Göttingen“, um sich über die Arbeit des Elternhauses und des Elternvereins zu informieren.

von links: Holger Ansmann MdL, Dr. Christos Pantazis MdL, Otfried Gericke (Elternhilfe), Dr. Thela Wernstedt MdL, Uwe Schwarz MdL, René Kopka (Referent), Susanne Schulze-Konopka (Elternhilfe)

In einem Rundgang berichteten Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Elternhauses über die verschiedenen Aufgabenbereiche der Einrichtung. Die psychosozialen Fachkräfte des Hauses stehen den aktuellen Bewohnern des Hauses mit Rat und Tat zur Seite und begleiten die Eltern während der Zeit, in der ihre oft lebensgefährlich erkrankten Kinder in der Kinderklinik liegen. Sehr beeindruckt zeigten sich die Besucher vom Spielzimmer für die kranken Kinder und ihre Geschwister.

Ein besonderes Interesse der Landtagsabgeordneten galt der Nachsorge, da der Landtag erst im letzten Jahr in einer Entschließung ein „Nachsorgekonzept für schwerstkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in ihrer Kindheit oder Jugend schwer erkrankt sind“, gefordert hatte. Wie die Mitarbeiter des „Elternhauses“ berichteten, spielt die Nachsorge von jeher eine wichtige Rolle, sei es bei Hausbesuchen nach dem Aufenthalt im „Elternhaus“, sei es bei Wochenenden für Familien, in denen ein Kind verstorben ist.

Noch wenig entwickelt ist die Nachsorge bei denjenigen Patienten, deren Erkrankung schon weit zurückliegt. Deshalb wird das Sozialministerium ab nächstem Jahr ein Projekt zur psychosozialen Langzeitnachsorge fördern. Das Projekt wendet sich insbesondere an junge Erwachsene, die unter den Nachwirkungen ihrer früheren Krebserkrankung leiden.

Dr. Christos Pantazis bezeichnete abschließend das Elternhaus "als wichtigen Impulsgeber für die Versorgung schwerstkranker Kinder". Neben dem Elternhaus gelte dies auch für den ambulanten Kinderkrankenpflegedienst Kimbu und die geplante Nachsorge von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.