Insgesamt 2,4 Millionen Euro Landesförderung für TU Braunschweig und das DLR – Dr. Pantazis: „Innovation ist das Fundament für Fortschritt“

Bild: Cornelia Winter

Braunschweig ist die forschungsintensivste Region Europas. Der Braunschweiger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Christos Pantazis zeigt sich deshalb erfreut darüber, dass das Land Niedersachsen das Braunschweiger Projekt „flybots“ mit insgesamt 2,4 Millionen Euro fördert. Der entsprechende Förderbescheid wurde kürzlich übergeben – die Technische Universität (TU) Braunschweig erhält 1,7 Millionen Euro, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 700 000 Euro. Das Projekt bildet die erste Stufe, um ein Drohnen-Testzentrum im Umfeld des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg zu schaffen.

Pantazis betont: „Innovation ist das Fundament für Fortschritt. Ich bin erfreut darüber, dass das Land Niedersachsen das Forschungsprojekt ,flybots‘ mit der bemerkenswerten Summe von 2,4 Millionen Euro unterstützt und damit auch die Leistungen der TU Braunschweig und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt würdigt. Mit dem Forschungsprojekt wird der Wirtschafts- und Forschungsstandort Niedersachsen weiter gestärkt. Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre, die entschlossen und mit sozialem Augenmaß angegangen werden muss. Deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass auch auf Bundesebene Technologien gefördert werden.“

Im Rahmen des Projekts „flybots“ werden die TU Braunschweig und das DLR eine zum Teil weltweit einzigartige Infrastruktur zur Entwicklung von Drohnen aufbauen. Das DLR setzt auf die Errichtung eines Flugtestfelds, die TU auf ein Testfeld für Antriebsstränge und elektromagnetische Verträglichkeit. Hierbei können ganz unterschiedliche elektromagnetische Störwirkungen auf Drohnenantriebe simuliert und deren Verhalten beobachtet werden.

Das Projekt „flybots“ wird ab seiner Inbetriebnahme eine Grundlage für die in der jüngst veröffentlichten Strategie zur Künstlichen Intelligenz genannten, höchst innovativen Projekte in dem Bereich Drohnenanwendung, bilden. Daher fördert Niedersachsen die Errichtung dieser einmaligen technischen Infrastruktur aus dem Sondervermögen Digitalisierung mit einem höchstmöglichen Fördervolumen von 80 Prozent der Projektkosten.